9/11, 343, 17.410, ca. 3000, …

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/9/11
(TK) Dies ist eine Auswahl von Zahlen, welche auf berühmte oder auch weniger berühmte Art und Weise unmissverständlich in Zusammenhang mit dem 11. September 2001 gebracht werden.
343 getötete Fire Fighter, 17.410 evakuierte Menschen und ca. 3.000 Tote.
In den letzten 10 Jahren sandten nun Kräfte Armeen in die Welt um die Verantwortlichen der Terroranschläge gebührend zu strafen. Das dies nur bedingt auf die angedachte und geplante Art und Weise gelang ist der täglichen Presse und den Schicksalen verletzter, traumatisierter oder getöteter Soldaten zu entnehmen und soll auch nicht Gegenstand dieses Artikels sein.
Ein Blick auf Websites der New Yorker Kollegen und Kameraden verrät, dass der 11. September weiter allgegenwertig ist. Sei es aus persönlichen, kameradschaftlichen, patriotischen oder stellenweise vermutlich auch marketingtechnischen Gründen – letzterer Gedanke liegt anhand der zahlreichen FDNY-Souvenirs (Fire Department New York Ciy) nicht unbedingt fern.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/9/11
Einblick in die Entwicklung des FDNY
Der Begriff “Schmutzige Bombe” ist wohl eine der häufigsten Begleiterscheinung des 11. Septembers, obwohl dort nicht angewandt. Beinahe jede Großstadt bereitet sich darauf vor, Opfer eines Anschlages durch eine atomare, biologisch-toxische und/oder chemisch-toxische Bombe zu werden. Die wenigsten Städte haben eine solche Lage bisher erlebt, zumal die wirkungsvollen Mittel meist erst dann in den Einsatz entsandt werden können, wenn der eigentliche Anschlag bereits erfolgt ist. Aber auch kleinere Gemeinden machten diese Entwicklung mit, auch wenn sich die dortigen “Milzbranderreger-Umschläge” meist schnell als falsche Flinten entpuppten. Einem deutschen Feuerwehr Fachmagazin war neulich zu entnehmen, dass das FDNY über 30 neu beschaffte Rettungswagen (vergleichbar mit einem hiesigen RTW) mit einer ABC-Ausstattung versah, die es ermöglicht, kontaminierte Patienten erstzuversorgen. Im Vergleich dazu verfügt das FDNY aber nur über einen vollwertigen Hazmat-Truck (Gerätewagen-Gefahrgut). Hinzu kommen aber etliche kleinere Gerätewagen, welche mit Chemikalien-Schutzanzügen beladen sind und von den Ladder Trucks (Drehleiter), Engines (Löschfahrzeug) oder Squads (Hilfeleistungslöschfahrzeug) bei Bedarf besetzt werden. Man bemerke: in Berlin sind ständig 2 solcher vollwertigen Gerätewagen-Gefahrgut auf Abrollcontainerbasis besetzt und im Dienst. Die Versorgung der kontaminierten Verletzten erfolgt dafür in Kliniken, welche spezielle Ausstattung für die Verletztendekontamination vorhalten. Nach Abschluss der Patientenregistratur und Erstversorgung an der Unglücksstelle ist diese Art der “Load & Go”-Taktik jedoch nicht in der gesamten Bundesrepublik üblich. In NRW (Nordrhein-Westfahlen) zum Beispiel wurden im Rahmen einer Landesbeschaffung so genannte Abrollbehälter-Verletztendekontamination beschafft. So ist eine Dekontamination noch am Ort des Schadensereignisses möglich. Man sieht, die Wege sind verschieden. Die Ziele bleiben jedoch überall gleich: schnelle, kompetente und schlagkräftige Hilfe und Versorgung.
Gewissheit
Beruhigend zu wissen, dass für die Abarbeitung von möglichen Großschadenslagen einiges getan wurde. Jedoch sollte man sich immer wieder in das Bewusstsein rufen: sämtliche Technik- und Personalkompetenzen des abwehrenden Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes können erst im Verlauf und nach einem Anschlag oder einem Zwischenfall abgerufen werden. Ebenso können unsere Fähigkeiten eingetretenes Leid nur mindern, beziehungsweise eindämmen und eine weitere Ausbreitung soweit wie möglich verhindern.
In memory of our fallen brothers. 9/11/2001